- Ultrareines Golden Lanolin® Die moderne Facette eines der wertvollsten Kosmetikrohstoffe der Welt
- Was eigentlich ist Lanolin und wie entsteht es?
- Vom Rohwollfett zum pharmazeutischen Lanolin
- Der chemische Aufbau von Lanolin – die Quelle seiner einzigartigen Eigenschaften
- Warum ist Lanolin so wirksam?
- Die Hautbarriere – ein natürlicher Schutzschild der Haut
- Emollierende und regenerative Eigenschaften
- Außergewöhnliche Fähigkeit zur Wasserbindung
- Sicherheit der Anwendung von Lanolin – Fakten und Mythen
- Das Lanolin-Paradoxon
- Rola nowoczesnych procesów oczyszczania
- Ultra-reines Golden Lanolin® – der höchste Standard des modernen Lanolins
Lanolin ist eine natürliche Substanz, die von den Talgdrüsen der Schafe produziert wird. Ihre grundlegende biologische Funktion besteht darin, die Haut des Tieres und die sie bedeckende Wolle vor Feuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und anderen Umwelteinflüssen zu schützen.
In funktioneller Hinsicht kann es mit dem menschlichen Sebum verglichen werden. Ähnlich wie die natürliche Lipidschicht der menschlichen Haut ist Lanolin für die Aufrechterhaltung eines angemessenen Fettgehalts und den Schutz der Hautoberfläche verantwortlich.
Der Name „Lanolin“ leitet sich von den lateinischen Wörtern lana für Wolle und oleum für Öl ab. Obwohl dieser Begriff seit vielen Jahren gebräuchlich ist, zeigt die moderne Wissenschaft, dass Lanolin weder ein klassisches Fett noch ein typisches Öl ist. Es ist ein hochentwickeltes Gemisch chemischer Verbindungen, dessen Struktur für seine einzigartigen Eigenschaften verantwortlich ist.
Im Schafsvlies kann der Lanolingehalt zwischen einigen und sogar über zwanzig Prozent der Masse des Rohstoffs betragen. Diese Menge hängt unter anderem von der Schafrasse, den Umweltbedingungen und der Haltungsmethode ab.
Wie wird Lanolin gewonnen?
Der Prozess der Lanolingewinnung beginnt nach der Schafschur. Der Rohstoff wird beim Waschen und Reinigen des Vlieses zurückgewonnen. Entgegen der landläufigen Meinung müssen die Tiere für die Gewinnung von Lanolin keinerlei Schaden nehmen – sie erfolgt als natürlicher Bestandteil des Prozesses der Wollverwertung.
Das erste Produkt, das aus dem Vlies gewonnen wird, ist das sogenannte Rohwollfett, also die rohe Form des Lanolins, die zahlreiche Verunreinigungen natürlichen Ursprungs und aus der Umwelt enthält. Neben dem eigentlichen Lanolin finden sich darin unter anderem Reste von Erde, Staub, Mineralsalzen, organischen Substanzen sowie anderen Bestandteilen, die aus dem Vlies stammen.
Das so gewonnene Material ist für kosmetische oder pharmazeutische Anwendungen noch nicht geeignet. Erst ein mehrstufiger Reinigungsprozess ermöglicht es, Lanolin zu gewinnen, das den strengen Qualitätsanforderungen der modernen Kosmetologie und Pharmazie entspricht.