- Ultrareines Golden Lanolin® Die moderne Facette eines der wertvollsten Kosmetikrohstoffe der Welt
- Was eigentlich ist Lanolin und wie entsteht es?
- Vom Rohwollfett zum pharmazeutischen Lanolin
- Der chemische Aufbau von Lanolin – die Quelle seiner einzigartigen Eigenschaften
- Warum ist Lanolin so wirksam?
- Die Hautbarriere – ein natürlicher Schutzschild der Haut
- Emollierende und regenerative Eigenschaften
- Außergewöhnliche Fähigkeit zur Wasserbindung
- Sicherheit der Anwendung von Lanolin – Fakten und Mythen
- Das Lanolin-Paradoxon
- Rola nowoczesnych procesów oczyszczania
- Ultra-reines Golden Lanolin® – der höchste Standard des modernen Lanolins
Um den Wirkmechanismus von Lanolin zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf den Aufbau der Hornschicht der Epidermis.
Der äußerste Teil der Haut besteht aus Zellen, die in eine Lipidmatrix eingebettet sind, welche oft als Interzellularzement bezeichnet wird. Diese Struktur erfüllt die Funktion einer natürlichen Schutzbarriere des Organismus.
Eine gesunde Hautbarriere schränkt den Wasserverlust ein, schützt vor der Wirkung von Mikroorganismen und verringert die Anfälligkeit der Haut gegenüber reizenden Substanzen.
Eine Schädigung dieser Struktur führt zu einem Anstieg des transepidermalen Wasserverlusts, abgekürzt als TEWL (Transepidermal Water Loss). Als Folge davon treten Trockenheit, Rauheit, Spannungsgefühl sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Irritationen auf.
Genau in diesem Bereich spielt Lanolin eine besonders wichtige Rolle.
Lanolin und der transepidermale Wasserverlust (TEWL)
Eine der am besten dokumentierten Wirkungen von Lanolin ist die Einschränkung des transepidermalen Wasserverlusts.
Nach dem Auftragen auf die Hautoberfläche bildet es eine elastische Schutzschicht, die den Prozess der Feuchtigkeitsverdunstung verlangsamt. Dadurch verbessert sich der Feuchtigkeitsgrad der Epidermis, und die Haut wird weicher und elastischer.
Gleichzeitig unterstützen die Bestandteile von Lanolin den Wiederaufbau der natürlichen Lipidstrukturen der Haut. Dies bedeutet, dass der feuchtigkeitsspendende Effekt nicht ausschließlich aus einer Oberflächenwirkung resultiert, sondern auch aus der Unterstützung physiologischer Mechanismen, die für die Aufrechterhaltung einer korrekten Schutzbarriere verantwortlich sind.
Genau aus diesem Grund findet Lanolin seit vielen Jahrzehnten Anwendung in Präparaten zur Pflege von trockener, rauher und einer übermäßigen Feuchtigkeitsverlust ausgesetzten Haut.