Die meisten rückfettenden Substanzen wirken vor allem an der Oberfläche. Nach dem Auftragen auf die Haut bilden sie eine Schutzschicht, die das Verdunsten von Wasser einschränkt.

Lanolin zeigt ebenfalls eine okklusive Wirkung, doch sein Wirkmechanismus ist wesentlich komplexer.

Studien weisen darauf hin, dass die Bestandteile von Lanolin die Fähigkeit besitzen, sich in die Lipide der Hornschicht der Epidermis zu integrieren. Dadurch schränken sie nicht nur den Feuchtigkeitsverlust ein, sondern unterstützen auch den Wiederaufbau der natürlichen Schutzbarriere der Haut.

Dies ist ein äußerst wichtiger Unterschied. Bei einer klassischen Okklusion bleibt der Schutzeffekt hauptsächlich so lange bestehen, wie die Substanz auf der Hautoberfläche verbleibt. Lanolin wirkt hingegen auch, indem es die Strukturen unterstützt, die für das richtige Funktionieren der Epidermisbarriere verantwortlich sind.

Aus diesem Grund wird es seit vielen Jahren als eines der effektivsten Emollienzien anerkannt, die in Kosmetologie und Dermatologie eingesetzt werden.

5.Warum ist Lanolin so wirksam?

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.